Herzlich Willkommen!

Dies ist nur ein Anfang. Und noch dazu der erste...

Ich werde schreiben. Um eine Hürde zu überwinden. Um die Freude, die ich an Worten und an Sprache habe nicht nur passiv zu leben.

Des Weiteren werde ich schreiben um mir zu verdeutlichen was ich erfahre und tue. Um mich bewusster mit bestimmten Aspekten auseinander zusetzten. Dies ist also keine Blog geschrieben für Sie, Verehrter Leser, sonder für mich.
Nichtsdestotrotz sind sie hier herzlich willkommen und ich freue mich auf ihre Kommentare.

Ihre

AnVivi

Dienstag, 20. Mai 2008

Manchmal bin ich unempfindlich...

Ich leite in unregelmäßigen Abständen ein Arbeitsmeeting, an dem normalerweise
immer die gleichen Personen teilnehmen. Nun war eine junge Frau das erstemal
dabei.  Hinter her sprach sie mich an und fragte was den los gewesen sei.
Die Stimmung sei so aggressiv und abweisend gewesen. Nun weiß ich das der
Ingenieur von dem diese Stimmung auszugehen schien, sich einfach nicht
festlegen wollte/durfte, denn es ging immer wieder um Kapazitäten über die er
nicht zu entscheiden hat. Ich habe seine Stimmung einfach als gegeben
hingenommen. Und gemeinsam haben wir trotzdem auch konstruktiv gearbeitet.
Mir fällt es auf das ich häufiger Kritik und Aggressivität nur dann beachte
wenn der Urheber deutlich gemacht hat was er will. Natürlich versuche ich die
Leute zu motivieren und mit einzubeziehen. Aber auf allgemeines Gemaule
reagiere ich nicht und ziehe mir in der Hinsicht auch nicht jeden Schuh an. Es
ist gut zu wissen das ich nicht alle frauentypischen Marotten mitmache

Mittwoch, 7. Mai 2008

Sprechen ist doch eigentlich einfach

Nur nicht mehr wenn man vor 500 Menschen steht. Jedenfalls hat das bei mir Unbehagen und sehr flaues Gefühl im Bauch ausgelöst. Aber Ich habe es hingekriegt! Ich habe frei, deutlich und motivierend gesprochen. Nächstes mal werde ich mich nicht so oft wiederholen und vielleicht die Bühne weiter ausnutzen. Aber Stolz auf mich bin ich trotzdem. Insbesondere weil ich die mir vollkommen neue Situation, mit einem großen Mikrofon in der Hand gut gemanagt habe. Leider musste ich auf meinen "Sicherheitszettel" verzichten, denn ich brauche mindestens eine Hand frei. Wenn ich Spreche muss mindestens eine Hand mich mit Gesten unterstützen.  Jedenfalls hat es Spaß gemacht und wenn es wieder eine Gelegenheit gibt, werde ich sie wieder nutzen.

Dienstag, 6. Mai 2008

Wandern in den Alpen

Berge bergen für mich immer noch Überraschungen. Auch mir ist theoretisch bekannt dass die Temperatur mit der Höhe abnimmt. Und eigentlich auch weiß ich das das Einfluss auf die Vegetation hat, ich war doch verwundert wie stark dieser Effekt ist. Morgens habe ich die großen, bunten, fast verblühten Tulpen bewundert und Mittags habe ich die frisch aufgeblühte und noch verknospte Krokusse gesehen. So manch ein Schneefeld mussten wir überqueren. In Shorts und T-Shirt im Schnee, auch das war neu für mich. Aber bald wird’s wiederholt!

Montag, 21. April 2008

Moderation

Den größten Teil meines Wochenendes habe ich in einem Training verbracht. Es ging um das Thema Moderation, und es hat mich noch mal einen Schritt weiter gebracht. An zwei Dingen muss ich noch arbeiten: Erstens das ich erst beginne zu Sprechen wenn ich ruhig vorne stehe, und zweitens darf ich die Gruppe nicht mit komplizierten Aufgabenstellungen überfordern. Es bereitet mir Freude zu moderieren, Gruppen anzuleiten. Nun stellt sich mir die Frage in wie weit ich meinen Vorgesetzten sage das ich mehr moderieren will. Und ob ich nicht doch damit eigene Ziele torpediere. Erst mal werde ich die HMI und meinen Urlaub hinter mich bringen. Ad hoc zu entscheiden macht so viel Spaß, aber gerade so etwas sollte ich mir länger überlegen und im richtigen Kontext ansprechen.  

Freitag, 18. April 2008

Laufen

Endlich bin ich wieder gelaufen. Heute morgen habe ich mich aufgerafft und war um kurz nach sechs draußen. Ich habe fast 40 Minuten gebraucht, ich habe es auch schon mal in 30 geschafft, aber ich habe ja Zeit mich wieder einzugewöhnen. Langsam fängt für mich der Frühling richtig an!

Donnerstag, 17. April 2008

Mein idealistisches Projekt

Lieber etwas ändern als sich ständig ärgern, und wenn es erst mal ein Kampf gegen Windmühlen ist.
So entschied ich mich zu meinem kleinen Veränderungsprojekt. Die Veränderung an sich ist nicht so tiefgreifend, aber alle Beteiligten müssen umdenken und wirklich engagiert dabei sein. Begonnen habe ich mit stetigen Anmerkungen, dann habe ich gesagt das ich etwas ändern möchte. Ich habe mir so das erste Einverständnis der Betroffenen geholt aktiv zu werden.  Der nächste Schritt war ein Konzept mit bewusst eingebauten Blanks, so dass die Betroffenen bestimmte Bereiche gestalten mussten. Auch für die anderen Bereiche waren sie eingeladen Anmerkungen und Änderungen zu machen.  Heute habe ich es noch mal vorgestellt, kleine Änderungen sind noch gemacht worden und Ende Mai soll  es nun endlich verabschiedet werden.  Und ich glaube ich habe fast alle überzeugt, alle sind bereit mitzumachen und eigene Energie rein zustecken.  Es sieht so aus als hätte ich es geschafft jeden, mit seinen Eigenarten, mitzunehmen. Nun muss es nur noch abgesegnet, umgesetzt und gelebt werden.

Ich bin guten Mutes.

Mittwoch, 16. April 2008

Ziele, und deren Erreichung

Ich habe die wunderbare  Chance mit einem Mentor an der Erreichung meiner Ziele zu arbeiten. Nun sollte ich mir in einem ersten Schritt verdeutlichen was ich überhaupt will, und welche Teileziele ich davon mit meinem Mentor verfolgen will. Eine der für mich wichtigen Aufgaben ist es mein Fremd- und Selbstbild zur Überdeckung zu bringen.  Hier erhoffe ich mir Unterstützung durch ein direktes und genaues Feedback.

Der nächste wichtige Punkt ist für mich das kennenlernen der "old boys" Spielregeln, was darf man, was nicht, was wird erwartet. Ganz konkret: Wie viel kann ich bei wem fordern, ohne mein Ziel zu torpedieren. Ich bin schon richtig freudig gespannt auf das erste Gespräch!


Montag, 14. April 2008

Noch bin ich nicht auf Zielkurs

Diese Blog habe ich begonnen um, unter anderem,  meine Erfolge fest zu halten.  Nun bin ich wieder dort wo ich begonnen habe, mir fallen immer noch keine ein oder auf.  Je länger ich nachdenke desto mehr fallen mir Situationen ein in denen ich etwas hätte besser machen können. Hier war ich zu laut, dort habe ich zu sehr nachgehakt, hier mal was vergessen. Bin hier mit einer Wissenslücke aufgefallen. Mir scheint es als mache ich nichts richtig. Mit Abstand betrachtet kann das nicht möglich sein. Ich wäre nicht wo ich bin, es würde nicht laufen wie es läuft wenn ich nichts richtig machen würde.  Ich weiß eigentlich das ich erfolgreich bin. Nur zerfällt es wenn ich genau hinschaue.

Meine Sicherheit muss ich aus mir beziehen, insbesondere weil ich kein Feedback von außen bekomme. Das Spannungsfeld Außen- und Innenwahrnehmung ist bei mir sehr stark, nach Innen zweifele ich immer wieder, außen wirke ich durchsetzungsstark und selbstsicher.  Wenn ich auf bestimmte Situationen zurückschaue frage ich mich immer wieder wie ich mich das getraut habe.  Was löst den Impuls aus, über den eigen Schatten zu springen?

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